Jazz-Kalender
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Matthias Schriefl und Shreefpunk

Matthias Schriefl und Shreefpunk

www.myspace.com/Shreefpunk

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Homepage: myspace.com

Jazz, Punk, manchmal sogar Streicher und viel Raum für die Spontanität und Vielseitigkeit der jungen Musiker: Das ist "Shreefpunk". Angenehme Harmonien kollidieren mit Punkriffs und Clustern und der klassische Ohrwurm wird durch häufige Metrenwechsel bereichert. Kühner, experimenteller Jazz, der Leidenschaft und Witz transportiert und überraschend wüste Ausbrüche zulässt. Keine Angst vor Einfachem, keine Angst vor Kompliziertem.

Flagge englisch Flagge englisch Matthias Schriefl und Shreefpunk

SHREEFPUNK

www. myspace. com/shreefpunk

mit Matthias Schriefl - trp, flgh

Johannes Behr - g

Robert Landfermann - b

Jens Düppe- dr

Jazz, Punk und manchmal sogar Streicher - wer denkt sich denn so was aus? Matthias Schriefl: Ein junger Allgäuer, der die Welt schon mit allerhand verrückten Einfällen beglückt hat. Und das Gute ist: Wenn man Schriefl zuhört, bekommt man selbst die übermütigsten Ideen. Jedes seiner Konzerte verlässt man mit neuer Inspiration.

Schriefl ist erst 25 Jahre alt. Wenn man die Liste seiner Preise ansieht und die Namen der Bands liest, die ihn auf Tourneen einladen, kann man das kaum glauben. Er teilt mit den erfolgreichsten internationalen Jazzern die Bühne und erhält neben zahlreichen Nachwuchspreisen inzwischen auch Auszeichnungen der Erwachsenenliga, wie zuletzt den renommierten WDR Jazzpreis für Improvisation. "Für Kenner alles andere als eine Überraschung, " so der WDR-Journalist Reiner Brückner dazu, schließlich "beherrscht er sein Instrument mit Mitte 20 schon so souverän wie einst die (Alt-) Meister seiner Zunft: Phänomenal sein Ton-Umfang und sein Ansatz, mitreißend sein Improvisations-Talent und nicht weniger originell seine Arrangements". Schriefls Energie und Experimentierfreude verraten sein junges Alter aber doch – auf eine erfrischende Weise.

"Keine Angst vor Einfachem, keine Angst vor Kompliziertem", fasst Schriefl das Motto seiner neuen Einspielung zusammen, seinem ACT-Debüt Shreefpunk plus Strings. Die Platte bietet kühnen, experimentellen Jazz, der aber keinesfalls clean oder verkopft klingt. Die Musik transportiert Leidenschaft, Witz und lässt überraschend wüste Ausbrüche zu.

"Matthias ist verrückt genug, Ideen umzusetzen, die andere niemals wagen würden", sagt Professor Andy Haderer, Leadtrompeter beim WDR, über seinen ehemaligen Studenten. "Er hat nicht nur ausgefallene Ideen, sondern auch das handwerkliche Können, sie umzusetzen; außerdem eine Menge Ahnung von Musik: Er bewegt sich innerhalb des Jazz in allen Stilrichtungen souverän und kennt sich zudem in klassischer und lateinamerikanischer Musik bestens aus. " Schriefls Kompositionen sind trotz seines breiten Wissens keine theoretischen Konstrukte, sondern aus dem Alltag inspiriert. In "Köln Kuddelmuddel", einer musikalischen Collage, porträtiert er fröhlich seine Wahlheimat; "Michael's Flat" widmet er der unaufgeräumten Wohnung eines Amsterdamer Freundes; eine zarte Ode schmeichelt dem Haar von Hanna, der Schwester des Bassisten; ironisch-apokalyptisch wird die bayrische Ignoranz gegenüber dem Ozonloch inszeniert; und "Das was hinten rauskommt" ist eine Hommage an das, was eben hinten rauskommt.

Shreefpunk besteht neben Schriefl aus drei jungen Jazzvirtuosen, alle in der internationalen Szene erprobt. Johannes Behr, Jens Düppe und Robert Landfermann leben wie Schriefl in Köln und spielen mit ihm seit vielen Jahren zusammen. Man hört bei jedem Stück der CD, wie gut die vier Jazzer aufeinander eingespielt sind. Hinter diesem Sound steckt keine Telefonband, sondern eine musikalische Freundschaft mit langen Probetagen, bei denen niemand auf die Uhr sieht.

Wenn Schriefl Streicher einsetzt, müssen diese nicht dekorativ im Hintergrund säuseln. Über lange Passagen bilden sie das rhythmische Fundament. Bisweilen erweitern sie den Sound um einen Hauch moderner Klassik oder verwirklichen Schriefls musikalische Faxen, etwa beim Anklingen einer Wiener Kaffeehausmusik mitten im Avantgarde-Gewitter.

Bisweilen ist auch Schriefls mehrstimmiges Spiel zu hören, neben dem komödiantischen Bühnentalent ein Markenzeichen des jungen Trompeters. "He is the BEST trumpet player I have heard using multi-phonics. (I should get lessons from this kid! ) ", so der Trompetenstar Bobby Shew.

Kurz: Shreefpunk ist ein glänzernder Beweis für die Vitalität des jungen deutschen Jazz!

Pressestimmen:

"Eine andere von Schriefls Formationen ist Shreefpunk, die definitiv keinen Mainstream bietet, sondern eine wilde Mischung aus unterschiedlichen Einflüssen von Jazz über Pop bis Punk und neuer Musik. Vor allem in der Kombination mit einem Streichquartett spielt Schriefl seine beachtlichen Talente als Komponist und Arrangeur aus. "

Hans-Bernd Kittlaus in Jazzpodium, März 2007-05-20

"Sein Debütalbum im Quartett ist eine Offenbarung für freie Ohren, die selbst kühnste Experimente genießen können. Free Jazz ist das nicht, aber ziemlich freier Jazz. Alte und neue Stile werden lässig kombiniert; erlaubt ist, was Spaß macht. Es wird nicht mehr lange dauern, bis Schriefl in seine nächste "Heimat" eingetroffen sein wird: in der Liga eines Till Brönner. Hervorragend! "

General Anzeiger, 24. 3. 2007

"Matthias Schriefl, ein junger Trompeter, der mit den witzigen Ideen seiner Band Shreefpunk frischen Wind in die improvisierte Musik bringt. Dies gelingt ihm sowohl mit Kompositionen, die in fröhlicher Anarchie... ausgefallene Themen miteinander verbinden, als auch mit technisch brillantem Trompetenspiel und gefühlvollen Improvisationen. Bei Schriefls verwegener Wanderung durch musikalische Regionen, die sich stilistisch nicht auf Jazz beschränken, sondern auch herrliche Pop- und Modern-Klassik-Schlenker mit einbeziehen, stehen ihm kongeniale Musiker zur Seite. "

Gerd Filtgen in Image Hifi, März 2007

"Wenn einer mit 25 schon so viele Lorbeeren gesammelt hat wie Matthias Schriefl, dann darf man von seinem Debüt unter eigenem Namen einiges erwarten. Der Trompeter erfüllt alle Erwartungen und weckt neue... Matthias Schriefl hat alles, was einen hörenswerten Musiker ausmacht: ausgefallene Ideen, eine brillante Technik und eine gute Portion Humor und Frechheit, die es braucht um beim Zuhörer nicht nur anerkennendes Staunen, sondern Begeisterung hervorzurufen. Über sein mehrstimmiges Spiel mit "Multiphonics" à la Mangelsdorff, das mittlerweile zu einem seiner Markenzeichen geworden ist, sagt ein erfahrener Musiker und Lehrer wie Bobby Shaw: "Er ist der beste Trompeter, den ich kenne, der mehrstimmig spielt. Ich sollte Unterricht bei ihm nehmen. " Vor allem aber zeichnet Schriefl aus, dass er schon jetzt die Reife und den Mut besitzt, zwischen komplexen Formen und Krachattacken auch mal das Tempo herauszunehmen und im passenden Moment schlichte Einfachheit und Schönheit zuzulassen. "

Guido Diesling in Jazzthetik, März 2007

"Shreefpunk besteht neben Schriefl aus drei jungen Jazz-Virtuosen, alle in der internationalen Szene erprobt. Johannes Behr, Jens Düppe und Robert Landfermann leben wie Schriefl in Köln und spielen mit ihm seit vielen Jahren zusammen. Man hört bei jedem der Stücke der CD, wie gut die vier aufeinander eingespielt sind. "

Klaus Härtel in Clarino, Mai 2007

"Seine Musik ist ganz wesentlich von Emotionen bestimmt, gerne mit etwas Satire, gegen den Strom. Sein Trompetenspiel ist erfüllt von einer rastlos scheinenden Virtuosität. Und die Emotionen treiben ihn immer wieder in die höchsten Höhen... Er geht den entgegengesetzten Weg und kommt dennoch an, und das mit einem mehr als hörenswerten Ergebnis wie man bei seiner neuen Produktion "Shreefpunk Plus Strings" erleben kann... Zu dem Mut, eine solche Produktion herzustellen und sie auf den Markt zu bringen, kann man nur gratulieren. "

Hans-Jürgen von Osterhausen in Jazzpodium, Mai 2007

"Aufregender ist sicher "Shreefpunk Plus Strings", auf der Schriefl ausschließlich Eigenkompositionen interpretiert, im Verein mit drei Kölner Jazz-Kollegen und vier Streichern. Schriefl schafft es, diesen Sound über die Dauer der CD nicht lediglich originell wirken zu lassen, sondern ihm musikalischen Sinn zu geben, ihn auf immer neue Art zu füllen. Der eigentliche Star des Albums ist aber die Vielseitigkeit im Spiel des jungen Trompeters, die Leidenschaft, mit der er stupende Technik und beherzte Musikalität zu einem lebenden Klang verbindet. Die Zukunft des deutschen Jazz? Aber ja. "

Stephan Richter in Fono Forum, April 2007