Jazz-Kalender
22.01.19 05:59:25|Besucher online: 754|Konzerte:531|gerade gesucht: Gregory Bowen
SURfF

SURfF

10178 Berlin

Homepage: subwaterbeats.de

21.01.2019 - 26.01.2019

Flagge englisch Flagge englisch SURfF

Unser Festival steht im Stern von Austausch, Kooperation sowie Publikumszugewinn.
Wir gehören selber dem Subwater Beats Kollektiv an und haben eingeladen JazzmusikerInnen vom
Jazzkollektiv Berlin (Philipp Groppers Philm), dem KIM Collective, der Future Bash Serie im Zukunft/Ostkreuz,
sowie dem Free Movements aus London (Strobes von Dan Nicholls).
Außerdem werden wir gefördert vom Senat Berlin und dem Musikfonds e.V.

Line-Up:
doors: mo-thur 7.30 pm / fr + sa 8.30 pm
start: mo-thur 8.15 pm / fr + sa 9.15 pm

Monday:
Zur Schönen Aussicht
Klub Demboh
Philipp Groppers PHILM
Daily special: Interview with Aleksandra Lakic from Diem25 Berlin

Tuesday:
KID BE KID
Zur Schönen Aussicht
Strobes
Daily special: Improvisation Dance - Linda Berberich and Voice, Loops - Ganna Gryniva

Wednesday:
**Y** (KIM Collective)
Future Bash Series
Zur Schönen Aussicht
Daily special: Interview with Armen Avanessian about Postcontemporary

Thursday:
Ariel Doron
Zur Schönen Aussicht
Seraleez
Daily special: Interview with Ulla Heinrich about Xenofeminism

Friday:
Zur Schönen Aussicht
Loop Motor
Sinularia
Kaspar Müller
Daily special: Feature Chor Berlin directed by Anna Bolz

Saturday:
Christian Lillingers GRUND
Zur Schönen Aussicht
Frans Petter Eldh presents KAOS PULS feat. Niels Broos & Lukas Koenig
Beatdenker
ArYstan
Daily special: tba

every day:
Markus Pötter: stage and room design
Benjamin Hohnheiser: installation "Zeitfenster"
Miguel Quevedo Botella: moderation, jumping
Dunkelstrom: light design and visual arts
Andreas Lammel: sound engineering
Jim Kroft: filming
Kaspar Müller and Beatdenker: silent disco

funded by: Musikfonds e.V. / Berliner Senat
media partner: Digital in Berlin / ASK HELMUT

with:
Joachim Wespel // Paul Berberich // Flo Lauer // Philipp Gropper // Elias Stemeseder // Robert Landfermann // Oliver Steidle // Tobias Delius // Pierre Borel // Christopher Dell // Achim Kaufmann // Jonas Westergaard // Christian Lillinger // Petter Eldh // Niels Broos // Lukas Koenig // Dan Nicholls // Matt Calvert // Dave Smith // SecretLiz Kosack // Dan Peter Sundland // Steve Heather // Felix Henkelhausen // Max Santner // Sanni Loetzsch // Christine Sera // Jonathan Strauch // Phillip Oertel // Eren Solak // Stephan Salewski // Joel Grip // Tristan Honsinger // Marie Takahashi // Antonio Borghini // Carina Khorkhordina // Axel Dörner // Mia Dyberg // Korhan Erel // Michael Griener // Frauke Nowak // Ludwig Wandinger // Anna-Lena Schnabel // Elisabeth Coudoux // Ayse Cansu Tanrikulu // Ariel Doron // Markus Pötter // Anna Bolz // Linda Berberich // Arne Müller // Arystan Petzold // Armen Avanessian // Zooey Agro // Ulla Heinrich // Benjamin Hohnheiser // Miguel Quevedo Botella // Andreas Lammel // Jim Kroft

2019 wird die „Subwater Beats“ und Postcontemporary Jazz Band „Zur Schönen Aussicht“ (ZSA) aus Berlin und Dresden 10 Jahre alt. Der Komponist und Gitarrist Joachim Wespel und seine zwei Mitmusiker Paul Berberich (Saxophon) und Florian Lauer (Schlagzeug) sind seither dabei, neue Formen des Jazz – einschließlich Publikum, Auftrittsorten und Kooperationen in andere Künste - zu erforschen, auszuprobieren und eine Musik über den Zeitgeist hinaus in einer post-zeitgenössischen Kunst und Kultur zu erdenken.

Anlässlich des runden Geburtstags laden sie vom 21.-26.01.2019 in den Petersburg Art Space in Berlin-Moabit ein, um mit GleichgesinntInnen (vorwiegend musikalische) Anstöße für eine zukünftige (Jazz) -musik und auch -politik zu geben. Da sich nun in Berlin die meisten dieses Couleurs versammeln, ist der Ort bewusst gewählt.

Eingeladen sind jeden Abend jeweils zwei (zu meist Berliner) Bands, die den Abend mit den Gastgebern teilen. Kooperation und Austausch sind zwei wichtige Begriffe für das Festival. Eingeladen werden gezielt Bands und Künstlerinnen von verschiedenen Kollektiven wie dem Jazzkollektiv Berlin, dem KIM Kollektiv, der Future Bash Reihe, dem Free Movements London und dem Subwater Beats Kollektiv, welchem ZSA selbst angehört.

Desweiteren geht es auch darum, neue Möglichkeiten zu entdecken, (ja!, vorwiegend junges) Publikum für diese Musik bzw. Happenings durch eine weltoffene Einstellung, Hingabe, außergewöhnliche Atmosphäre, angenehme Vibes sowie mit Platz für philosophische und politische Gedanken zu begeistern.


Nach bereits drei einwöchigen interdisziplinären Festivals („Kulturrabazzz“) in Dresden und einer Ausgabe in Erfurt, sowie ebenso selbstorganisierten, flashmobartigen Aktionen wie Konzerten in Toiletten, WGs und Wohnzimmern, Parks, Fotostudios, (StudentInnen-) Wohnheimen, Radios, Umweltzentren sowie Kooperationen mit Live-Visual-KünstlerInnen, PuppenspielerInnen, TänzerInnen, VideokünstlerInnen, RaumkünstlerInnen, BühnenbildnerInnen, IngenieurInnen, GastronomInnen, ComputernerdInnen, AktivistInnen, HandwerkerInnen haben sich die Bandmitglieder in vielerlei Hinsicht damit beschäftigt, wie man außerhalb der „normalen“ Musik-, Spielstätten- und Publikumsstrukturen als Band im Heute und in der Zukunft agieren kann und ihrer Meinung nach sollte oder den politischen Umständen nach gar muss.

Um das SURfF Festival nicht „nur“ ein Jazzfestival sein zu lassen, braucht es ein Miteinbeziehen der gerade benannten – positiv ausgedrückt - Möglichkeiten.

Bühnenbild, Objekttheater, Chor, Xenofeminismus, Philosophie, Demokratie, Tanz, Live-Visuals und Installationen sind deswegen zusätzlich zu aller Musik eingebaut, um eben diesen besonderen Vibe zu kreieren.

Für eine unabdingbare und besondere Abschlussnacht wird das Subkultur Kollektiv „Subwater Beats“ mit ebenfalls extrem frischer, außergewöhnlicher und handgemachter Beat- und Tanzmusik sorgen. Deren auserkorenes Ziel ist es, Musik- und Clubnächte mit der gleichen Philosophie von Kooperation und Post-Zeitgenössischem, sowie einem Awareness-Team für einen fairen und reflektierten Umgang mit allen Beteiligten besonders zu machen.

Durch die positiven Erfahrungen der letzten Jahre als Organisatoren sowie durch Kooperationsmöglichkeiten, Förderungen und UnterstützerInnen kann ZSA selbstbewusst in eine post-zeitgenössische und selbstorganisierte „Musikstruktur“ schauen und Wege aufzeigen, wie man dem Problem der oft leeren und scheinbar immer weniger werdenden Spielstätten, konstruktiv begegnen kann.