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geboren: 17.08.1934
Instrument(e): Baritonsaxopohn, Klarinette
Er arbeitet seit Mitte der sechziger Jahre an Konzepten komponierte und improvisierte Musik, die sich allen Modeströmungen widersetzte und erst später in das allgemeine musikalische Bewusstsein dringende Entwicklungen vorwegnahen. In der Jazzszene der DDR nimmt er insofern eine Sonderstellung ein, als er - vom Jazz kommend – bereits Ende der 60er Jahre eine "Synthese von zeitgenössischer <klassischer> Musik und zeitgenössischem Jazz" anstrebte.
Schulze betont, dass er nicht "<frei> im Sine von
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Homepage: www.manfred-schulze.de
Er arbeitet seit Mitte der sechziger Jahre an Konzepten komponierte und improvisierte Musik, die sich allen Modeströmungen widersetzte und erst später in das allgemeine musikalische Bewusstsein dringende Entwicklungen vorwegnahen. In der Jazzszene der DDR nimmt er insofern eine Sonderstellung ein, als er - vom Jazz kommend – bereits Ende der 60er Jahre eine "Synthese von zeitgenössischer <klassischer> Musik und zeitgenössischem Jazz" anstrebte.
Schulze betont, dass er nicht "<frei> im Sine von vorraussetzungslos oder ungebunden" spielt, da das Umsetzen seiner Improvisationsmodelle "ein hohes Maß an Disziplin von den beteiligten Musikern erfordert" Ihm geht es "um Klangstrukturen und Klangflächen und nicht um Harmonien auflösende Chorusse"
Nach dem Studium (Harmonielehre, Klavier, Klarinette; 1954 bis 1958) und Tätigkeiten in verschiedenen Orchestern leitete Schulze 1962/63 gemeinsam mit dem Saxophonisten Ernst-Ludwig Petrowsky das Manfred-Ludwig-Sextett. In den folgenden Jahren spielte er in der Gerhard-Stein-Combo und in Bands von Klaus Lenz. Seit 1969 leitet er das Manfred-Schulze-Bläserquintett (eine a-capella-Bläsergruppe, die Kompositionen von Schulze schöpferisch umsetzte).
1970/71 musizierte er mit seiner Gruppe Praxis II, von 1973 bis 1976 mit der Schulze-Formation.
Nach langer schwerer Krankheit ist er am 25. 7. 2010 gestorben.